VEREIN GEDENKSTÄTTE KZ ENGERHAFE E.V.
 
 

 
  
     Engerhafe und Totenzettel  -  Aquarell und Collage  -  Herbert Müller

Rückblick

auf die Gedenkveranstaltung

Das Fenster öffnen

Samstag, 23. Oktober 2010, 15.00 Uhr
 St.-Johannes-der-Täufer-Kirche Engerhafe


Artikel und Bilder mit freundlicher Genehmigung von:
Pastorin Dr. theol. des. Hannegreth Grundmann, Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte, Sprengel Ostfriesland

öso. Engerhafe. Eine besondere Gedenkveranstaltung fand am 23. Oktober in der vollbesetzten Kirche in Engerhafe statt. 66 Jahre nach der Errichtung des Konzentrationslagers, war zum ersten Mal eine Begegnung mit Angehörigen der Opfer des Nationalsozialismus möglich. Anwesend waren Janny van Roon, deren Vater im KZ Ladelund umgekommen ist, und Peter Dijs, dessen Großvater, Gerrit Hellendoorn, in Engerhafe starb. Der Verein KZ Gedenkstätte Engerhafe e.V., der erst seit dem 29. Oktober 2009 besteht, hatte zum Gedenken eingeladen. Unter dem Motto „Das Fenster öffnen“, wollte er nicht nur den Blick auf die Opfer ermöglichen, sondern vor allem mit ihren Angehörigen sprechen. Der zweite Vorsitzende, Ulrich Kolhoff, stellte die Absicht des Vereins vor, in dem leerstehenden Pfarrhaus, in dem damals die Lagerkommandantur untergebracht war, eine ständige Ausstellung einzurichten. Ab dem 21. Oktober 1944 waren 2000 Gefangene aus dem KZ Neuengamme in Engerhafe eingetroffen. Sie sollten Aurich durch einen Panzergraben befestigen. Nach 2 Monaten blieben 188 Tote auf dem Friedhof in Engerhafe zurück. Ihre Totenzettel waren nun erstmals in der Ausstellung im Pfarrhaus zu sehen. Außerdem hatte der Künstler Herbert Müller dort seine Bilder gezeigt. Sie versuchen, das Geschehene zu vergegenwärtigen.

Die Grußworte der politischen und kirchlichen Vertreter zeigten die große Unterstützung dieser Gedenkstättenarbeit. Pastor Dr. Detlef Dieckmann unterstrich als Ortspastor die Aufgabe, sich des Geschehenen zu erinnern und die Namen der Toten nicht zu vergessen. Das Vorhaben des Vereins wurde auch von den politischen Vertretern unterstützt. So vom Bürgermeister der Gemeinde Südbrookmerland Friedrich Süssen und dem Bürgermeister der Stadt Aurich Heinz-Werner Windhorst. Dieser betonte, dass dem nationalsozialistischen Gedankengut entgegenzuwirken sei. Landrat Walther Theuerkauf sprach dem Verein die Unterstützung des Landrates und des Kreistages aus. Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr wies mit einem Vers aus dem Anti-Kriegslied „Sag mir, wo die Blumen sind“ auf die Schwierigkeit hin, das Geschehene überhaupt zu verstehen. In dem Lied heißt es: „Über Gräber weht der Wind, wann wird man je versteh`n?“ Ihn bewege es sehr, dass das KZ gegenüber der Kirche eingerichtet war. „Damals hielt man das Fenster aus Angst geschlossen. Heute wollen wir das Fenster zur Geschichte weit aufmachen, uns erinnern und auch in der Gegenwart Menschen schützen, wenn ihre Würde mit Füßen getreten wird.“ Man müsse um die Zusammenhänge in der Geschichte wissen, damit wir heute gegen Unrecht und Gewalt auftreten können, so Klahr.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Interview, das der Vorsitzende des Vereins, Pastor i.R. Carl Osterwald, mit Janny van Roon führte. Er selbst ist Jahrgang 1927 und war als Soldat im Zweiten Weltkrieg. Er wurde danach ein überzeugter Pazifist. Osterwald hob hervor, dass wir von der belastenden Erinnerung nur frei werden könnten, wenn wir ein Gegenüber haben, von dem wir die Lebensgeschichten der Opfer hören. Dazu war der erste Vorsitzende der Stiftung „Oktober 44“, Jan Nui van den Hoorn, zusammen mit Gert van Dompseler, einem weiteren Vertreter der Stiftung, aus Putten gekommen. Er verlas die Namen der zwölf Männer aus Putten, die in Engerhafe zu Tode gequält wurden und erzählte die Geschichte dieses Ortes. Aus dem niederländischen Ort Putten wurden nach einem Anschlag von niederländischen Widerstandskämpfern auf ein Auto der deutschen Wehrmacht, bei dem ein deutscher Soldat getötet wurde, 588 Männer im Alter von 18 bis 55 Jahren in das Konzentrationslager Neuengamme verschleppt, von denen dann zwölf in Engerhafe umgekommen sind.

Janny van Roon war fünf Jahre alt, als ihr Vater, Johannes van Dompseler, deportiert wurde. Er war 44 Jahre alt, Bäcker und Konditor und hatte vier Kinder. Er starb am 5. November 1944 im Konzentrationslager in Ladelund, das ebenso wie das in Engerhafe zum Bau von Panzergräben eingerichtet worden war. Auch zwei ihrer Onkel und andere Verwandte waren weggeführt worden. Putten ist der Ort der Witwen und Waisen. Janny van Roon erzählte sichtlich bewegt, wie sie als Kind beim Knacken des Holzes nachts manchmal dachte: „Das ist Papa. Papa kommt zurück!“ Doch „Papa kam nicht wieder!“

Der Geschäftsführer der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, Dr. Habbo Knoch, malte in seinem Vortrag den Zuhörerinnen und Zuhörern vor Augen, dass drei Dinge in der Gedenkstättenarbeit wichtig seien: Die Namen, die Geschichte und der Ort. Er freute sich, dass die noch junge Arbeit des Vereins „KZ Gedenkstätte Engerhafe“ jetzt schon eine so breite Unterstützung erfahre.

Musikalisch umrahmt wurden die Beiträge vom Collegium Musicum Aurich.
Im Anschluss fand eine Kranzniederlegung an den Gräbern statt, bei der der Posaunenchor Engerhafe den Psalm 84 spielte. Diesen Psalm hatten die Männer kurz vor ihrer Wegführung nach Verkündung des Urteils in ihrer Kirche in Putten gesungen.

Begegnungen und Gespräche bei der Teetafel im Gulfhof Ihnen beendeten die Gedenkveranstaltung.

 

BU: (Foto: öso)
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (2.v. rechts) begegnete bei der Gedenk- veranstaltung in Engerhafe Peter Dijs (links), einem Enkel von Gerrit Hellendoorn, der im KZ Engerhafe verstarb, und Janny van Roon, deren Vater, Johannes van Dompseler, im KZ Ladelund umgekommen ist. Der erste Vorsitzende der Stiftung „Oktober 44“, Jan Nui van den Hoorn (rechts) war zusammen mit  Gert van Dompseler aus Putten gekommen.

 

 

Begrüßung zur Gedenkfeier "Das Fenster öffnen" zum 23.10.2010

Seien Sie herzlich begrüßt in der Kirche in Engerhafe zur Gedenkveranstaltung "Das Fenster öffnen". Ich freue mich, dass Sie alle heute gekommen sind, aus Engerhafe, aus Aurich, aus anderen Orten Deutschlands und aus den Niederlanden.

Ich heiße Sie willkommen, die Sie heute mit ihren Grußworten dieserVeranstaltung Wertschätzung verleihen: Herrn Landessuperintendent Dr. Klahr, Herrn Landrat Theuerkauff, Herrn Bürgermeister Windhorst und Herrn Bürgermeister Süssen. Vielen Dank an die Zeitzeugen, die sich für ein Gespräch mit Carl Osterwald zur Verfügung gestellt haben, was ja ein großer Schritt ist!, vielen Dank Herrn Dr. Knoch für den Vortrag und vor allem vielen Dank allen, die diese Veranstaltung in der Kirche und im Historischen Pfarrhaus mit so viel Engagement vorbereitet haben. Dank auch an Euch, die Musiker des Collegium Musicum aus Aurich, dass Ihr uns wieder einmal besucht und dieser Veranstaltung einen Rhythmus mit Pausen zum Nachdenken gebt.

Es ist in meinen Augen gut, aber ja gar nicht selbstverständlich, dass wir diese Veranstaltung in der Kirche beginnen. Wenn wir hier sitzen, dann sprechen nicht nur die Menschen, sondern dann spricht auch dieser Raum mit uns. Wenn wir hier sitzen, dann schauen wir auf den wunderbaren Altar und dort auf das Bild des leidenden Christus. Wir können es aushalten, auf dieses Leid zu schauen. Und deshalb können wir es auch aushalten, uns das Leid derer zu vergegenwärtigen, die damals hier im Lager gelebt haben und gestorben sind. Wir können es auch deswegen aushalten, weil das Leid Jesu eine Perspektive hatte, nämlich die Versöhnung und das Leben. Die Auferstehung, die Sie ganz oben auf dem Altar dargestellt sehen. Versöhnung und Leben – darin sehe ich auch eine Perspektive für diese Erinnerungsarbeit.

Versöhnung, das ist ein großes Wort und eine große Sache. Ich glaube, Versöhnung ist ein Geschenk Gottes. Meine Hoffnung ist, dass hier in Engerhafe Versöhnung geschehen wird, in der Begegnung zwischen Menschen, vielleicht sogar eine Versöhnung mit der Tatsache, dass es dieses Lager in Engerhafe gegeben hat, dass Menschen Zeugen geworden sind und wir deswegen die Aufgabe haben, an das Geschehene zu erinnern. Erinnern heißt Leben, heißt, dass wir die Namen der Toten, das Schicksal der Menschen nicht vergessen, sondern ein Stück ins Leben zurückholen. Und deswegen finde ich es gut, dass wir uns hier in der Kirche treffen, die mitten im Leben steht, und ich halte es für gut und richtig, wenn wir in einigen Jahren der Gedenkstätte in unserem Historischen Pfarrhaus Raum geben können, das dann ein Gemeindehaus sein wird: Im Erdgeschoss des Pfarrhauses wird es einen Gruppenraum und ein Büro für Gespräche geben. Bis dahin ist einiges zu tun, denn eine Sanierung eines solchen Hauses ist für eine einzelne Kirchengemeinde ein großer Kraftakt. Und wir hätten sie auch gar nicht planen können, wenn es nicht Leute gäbe, die dabei mithelfen, durch gute Ideen, durch konkrete Mitarbeit etwa bei den Ausgrabungen, und auch durch finanzielle Unterstützung für das Vorhaben.

Der Anfang ist gemacht, in dieser Hinsicht hat sich bereits ein Fenstergeöffnet, mit dem Blick in die Vergangenheit wie in die Zukunft. Dass sich auf für Sie neue Fenster öffnen, das wünsche ich Ihnen für diese Veranstaltung. > >

Pastor Dr. Detlef Dieckmann-von Bünau




Begrüßung zur Gedenkfeier "Das Fenster öffnen"
von Ulrich Kohlhoff

Vielen Dank Herr Pastor Diekmann

Vielen Dank auch dem Kirchenvorstand dafür, dass wir heute hier in der Kirche sein dürfen - einem Ort, der vor 66 Jahren für die Menschen versperrt war, die im KZ weniger als 200 m von hier entfernt gefangen waren.

Auch damals waren Menschen hier in der Kirche versammelt, zu Gottesdienst und Gebet während gleichzeitig draußen die Gefangenen gequält wurden, hungerten und starben. In den zwei Monaten, die das Lager bestanden hat, sind von 2000 Gefangenen 188 gestorben durch Hunger, Erschöpfung, Gewalt und Krankheiten.

188 Menschen , das sind etwa so viele, wie wir hier heute in der Kirche sind.

Liebe Gäste und Freunde unserer Arbeit, wir freuen uns, dass Sie so zahlreich zu unserer Veranstaltung gekommen sind, besonders freuen wir uns darüber, dass wir heute fünf Gäste aus dem Ort Putten in den Niederlanden bei uns haben.

Unsere Veranstaltung steht unter dem Motto: "Das Fenster öffnen"

Das Bild auf unseren Einladungskarten, das Sie auch hier an der Wand sehen, zeigt ein Mädchen hinter einem geschlossenen Fenster, das den Zug der KZ-Gefangenen beobachtet.

Wir wollen versuchen, das Fenster zu öffnen.

Vor einem Jahr wurde der Verein " Gedenkstätte KZ Engerhafe" gegründet. In der Präambel unserer Vereinssatzung sind unsere Ziele beschrieben. Unter anderem wollen wir versuchen, mit künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Mitteln aufklärend zu wirken und die Erinnerung an das damalige Geschehen auch für zukünftige Generationen wachzuhalten.

Wer das Gespräch auf das Thema KZ in Engerhafe bringt, wird gelegentlich gefragt: "Warum jetzt noch?

Die Frage ist meistens Ausdruck von Abwehr, sich mit der düsteren Vergangenheit zu beschäftigen und der Fragende erwartet, dass man ihn damit in Ruhe lässt.

Wir wollen uns aber dieser Frage ernsthaft stellen, auch wenn eine Antwort nicht leichtfällt. Ich hoffe, dass wir mit unserer Veranstaltung heute etwas weitergebracht werden.

Dazu möchte ich sehr herzlich Herrn Dr. Knoch begrüßen. Herr Dr. Knoch ist Geschäftsführer der" Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten" in Celle. Er wird uns einen Vortrag halten über das Thema: "Auch in Engerhafe. Über Aufklärung und Menschenbildung in Gedenkstätten."

Herzlich Willkommen Herr Dr. Knoch. Zu der Frage " Warum jetzt noch?" fällt mir eine weitere Frage ein : "Warum erst jetzt?"

Diese zweite Frage führt auch zu einem zweiten Thema, bei dem es dann nicht mehr hauptsächlich um das damalige Geschehen geht, sondern um den späteren Umgang mit den Ereignissen. Dieser Aspekt unserer Arbeit steht heute nicht im Mittelpunkt. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass wir nicht die Ersten und Einzigen sind, die sich um das Gedenken an das Geschehen im KZ Aurich-Engerhafe bemühen. Schon bald nach dem Ende des Krieges, als Pastor Kuhnert Pfarrer in Engerhafe war, ist in Zusammenarbeit mit dem Verein der Verfolgten des Naziregimes eine Gedenkarbeit begonnen worden.

Von 1957 bis 1980 liegt noch ein Schleier über der Geschichte des Gedenkens. Nach 1980 wurde dann von verschiedenen Gruppen und Personen die historische Aufarbeitung und die Gedenkarbeit wieder aufgenommen.

Hier sind zu nennen: Martin Wilken, Elke Suhr und Enno Smidt, die die Grundlagen für die historische Aufarbeitung gelegt haben. Der Deutsche Gewerkschaftsbund, der seit Anfang der achtziger Jahre am Antikriegstag jährlich Mahnveranstaltungen durchführt. Die Initiative des Vereins "Haus der Geschichte", der das Thema KZ-Engerhafe aufgenommen hat, und schließlich Herbert Müller, der sich seit 30 Jahren künstlerisch mit dem KZ-Geschehen auseinandersetzt und wesentlich dazu beigetragen hat, dass die Erinnerung wachgehalten wird.

Für die Entstehung des Vereins " Gedenkstätte KZ-Engerhafe" zum jetzigen Zeitpunkt gibt es unter anderem zwei Gründe:

Erstens hat sich die Möglichkeit ergeben - und wurde von der Kirchengemeinde positiv aufgenommen -, im alten Pfarrhaus eine Gedenkstätte einzurichten, also unmittelbar dort, wo das KZ damals bestanden hat. Und zweitens scheint in unserer Gesellschaft die Bereitschaft gewachsen zu sein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen statt mit Abwehr und Ausweichen darauf zu reagieren.

Diese gewachsene Bereitschaft findet vielleicht auch darin ihren Ausdruck, dass hier heute so viele öffentliche Einrichtungen und Organisationen vertreten sind.

Wenn ich eine Aufzählung wage, hoffe ich, dass diejenigen nicht gekränkt sind, die ich vielleicht übersehe. Ich nenne ohne wertende Reihenfolge:

- den Verein Gulfhof Ihnen
- die Kirchengemeinde Engerhafe
- den DGB
- den Kirchenkreis Aurich
- viele Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfession
- die Ostfriesische Landschaft
- die Industrie- und Handelskammer
- den Arbeitskreis Emder Juden
- den Arbeitskreis Bunkermuseum in Emden
- die Fachhochschule Emden/Leer
- die Politischen Parteien und Gremien
- die Archive
- die Kreisvolkshochschulen
und woran uns viel liegt:
- Vertreter von Schulen der Umgebung.

Hervorheben möchte ich die Bürgermeister von Südbrookmerland und Aurich, Herrn Süssen und Herrn Windhorst und den Landrat des Landkreises Aurich, Herrn Theuerkauf - sie repräsentieren heute die Gebiete, in denen das Grauen damals geschehen ist - sowie Herrn Landessuperintendenten Dr. Klahr als Repräsentanten der evangelisch/lutherischen Kirche. In deren Pfarrhaus war damals die Lagerkommandantur untergebracht und auf deren Land war das Lager errichtet worden.

Besonders begrüße ich Herrn Drs. van Hoorn . Herr Drs. van Hoorn ist Vorsitzender der Stichting "Oktober 44" in Putten in den Niederlanden.

Und schließlich will ich noch Herrn Carl Osterwald vorstellen. Er ist unser Vorsitzender. Carl Osterwald beeinflusst ganz wesentlich die inhaltliche und moralische Ausrichtung unserer Arbeit. Er war 1944 17 Jahre alt und wohnte in Aurich. Er ist damit Zeitzeuge und wir werden ihn nachher mit Frau Roon und Herrn Drs. van Hoorn im Gespräch hören.

Damit möchte ich jetzt schließen.

Ich danke Ihnen für Ihr Kommen und für Ihre Aufmerksamkeit und gebe das Wort jetzt :
Herrn Süssen,
Herrn Windhorst,
Herrn Theuerkauf,
Herrn Dr. Klahr und
Herrn Drs. van Hoorn


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Verein Gedenkstätte KZ-Engerhafe e.V. - Kirchwyk 5 - 26624 Engerhafe